Pinterest - soziales Netzwerk oder interaktives Frauenmagazin?

04. Februar 2014

marketingblog pinterestWährend Google+ Gefahr läuft, mit 3min durchschnittlicher Verweildauer pro Besucher im Monat eine virtuelle Wüste zu werden, erreicht uns aus den USA von dem sozialen Netzwerk Pinterest eine Erfolgsmeldung nach der anderen.

Was steckt hinter diesem sozialen Netzwerk und was bedeutet dies für den deutschen Online-Markt?

Pinterest ist ein Neologismus aus den Worten "Pin" und "Interest". Also quasi "Pin your Interest". Ausgangspunkt bei Pinterest ist immer ein Bild. Auf einer virtuellen Pinnwand teilen sich die User(innen) ihre Lieblings-Bilder und Videos zu den unterschiedlichsten Themen, hinter denen sich verschiedene Inhalte verbergen, die per Click offenbart, mich stark an die Inhalte eines Frauenmagazins erinnern. Die typischen Rubriken einer Frauenzeitschrift stehen dominant im Vordergrund. Es gibt Rezepte, Mode & Accessoires, Hair & Beauty, Dekor, Haushalt & Garten, Hochzeit, Urlaub & Reisen etc. Die Bilder weisen dabei vor allem in den Rubriken Fotografie, Mode oder Architektur keinen Self-Made-Charakter auf, sondern wirken ebenso professionell wie in einem gehobenem Frauenmagazin. Dies resultiert daraus, dass hier nicht in erster Linie private Aufnahmen geteilt werden, sondern bestehende Bilder aus dem Netz, die man "toll" findet, mit denen man sich identifiziert und die man anderen zeigen möchte. ("Pinterest allows you to organize and share all the beautiful things you find on the web.")

Ob diese Entwicklung nun Zufall oder Absicht ist, enzieht sich meiner Kenntnis. Fakt ist jedenfalls: Während Männer psychologisch gesehen die Zielsucher sind (Wie komme ich am schnellsten an eine bestimmte Ware?), sind Frauen die Stöberer (Ausgedehnt shoppen, schauen und entdecken). Und genau dieses Verhalten wird auf dieser Plattform in Perfektion widergespiegelt. Gemütlich kann wie in einem virtuellen Frauenmagazin geblättert werden, während schöne, interessante und attraktive Bilder zum Verweilen und Clicken anregen. Und das macht wirklich Spaß! Ich kann mich von Bastelideen inspirieren lassen, Rezepte finden, die Welt der Mode bestaunen, Schmuck bewundern, Einrichtungswelten entdecken, Urlaubstipps bekommen und nicht zu vergessen, natürlich auch etwas kaufen.

So funktioniert Pinterest
Der User muss eingeladen werden oder eine Einladung anfordern. Danach kann er sein Profil einstellen. Nun stehen die Funktionen "Add a pin", "Upload a pin" und "Create a board" zur Verfügung. Der User kann hier eine neue Pinnwand zu einem bestimmten Thema und einer Kategorie erstellen und diese Pinnwand mit eigenen oder bestehenden Bilder aus dem Netz "behängen". Per "Repin"-Button kann er auch bestehende Bilder direkt aus Pinterest auf sein eigenes Board uploaden. Zudem existiert ein "Like"-Button, ähnlich wie der "gefällt mir"-Button von Facebook und ich kann ähnlich wie Twitter anderen folgen.

Wie Pinterest Geld verdient
Mit dem Kaufen wird Geld verdient. Die Webseite setzt auf Affiliate Marketing. Wenn ein Nutzer über Pinterest ein Produkt anklickt, wird er weiter zu einem Shop geleitet. Wenn er das Produkt dort kauft, bekommt Pinterest eine Provision. Zudem hält sich Pinterest vor, in Zunkunft auch mit Werbeanzeigen Geld zu verdienen.

Pinterest und Suchmaschinen-Optimierung
Leider wurde das "dofollow-Attribut" in ein "nofollow"-Attribut geändert, womit ein Backlink von Pinterest nicht mehr seo-relevant ist. Da aber jedes Bild, das von einer Webseite kommt, auf Pinterest einen Link zur Ursprungsseite enthält und dieser Link durch die "Repin-Funktion" vervielfacht werden kann, kann natürlich hier Traffic erzeugt werden...und Traffic ist wiederum seo-relevant und bedeutet gleichzeitig Neukundengewinnung und Umsatzsteigerung.

Fazit
Was in Amerika erfolgreich ist, kommt in der Regel zu uns. Und jedes schnell wachsende Netzwerk ist eine potentiell wichtige Plattform für den Online-Markt. Es ist also an der Stelle sicherlich ratsam, diese Entwicklung im Auge zu behalten bzw. auf dieser Plattform jetzt schon aktiv zu werden. Denn wie man schon häufig erfahren hat, frisst im Internet nicht der Große den Kleinen, sondern der Schnelle den Langsamen.

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